Rettungsgeräte werfen 2020

Für jeden Drachen- oder Gleitschirmpilot ist es ein Rettungsschirm ein unverzichtbarer
Ausrüstungsbestandteil. Die Rettung ist ein zusätzlicher Schirm, der im Gurtzeug untergebracht ist.
Der Rettungsschirm gilt als Lebensversicherung wenn der Pilot durch eine Störung die Kontrolle über
sein Fluggerät verloren hat.
Es bleiben nur wenige Sekunden Zeit, um das Richtige zu tun. Daher ist die regelmäßige Überprüfung
und die Übung unverzichtbar.
So nutzten am Samstag viele Hohenhaslacher Gleitschirmflieger die Gelegenheit in der Kirbachtalhalle
„an die Decke“ zu gehen und ihren Rettungsschirm zu werfen, überprüfen und neu zu packen.
Zum gefahrlosen Üben des Notfalls werden die Piloten mit ihrem Gurtzeug an den „Hallen-Ringen“
eingehängt und mit Hilfe ihrer Fliegerkollegen in Schwung gebracht.
Mit einem entschlossen und bewussten Griff wirft der Pilot seinen Rettungsschirm schwungvoll in die
Luft, dabei öffnet sich der Schirm. Bei den meisten klappt es ganz gut, doch es kommt schon mal vor,
dass der Griff des Rettungsgerätes nicht auf Anhieb gefunden wird, er zu fest sitzt, oder gar der
Rettungsschirm schwer oder gar nicht aus dem Gurtzeug herauskommt.
Das ist ein Szenario, das keiner im Notfall haben muss. Deshalb das Motto unserer Mitglieder: Das Ganze
in der Halle simulieren, damit im Ernstfall auch alles funktioniert.
Nach dem Wurf werden die Rettungsschirme sorgfältig geprüft und von einem Fachmann oder - nach
einem speziellen Lehrgang – vom Piloten selbst gepackt.

 

  • DSC_6252
  • DSC_6260
  • DSC_6266
  • DSC_6268

Simple Image Gallery Extended